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Gedankenspiele

Das Magazin für gelungene Veranstaltungen

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Das Magazin für gelungene Veranstaltungen

Zwei Konferenzen, zwei Tage

Schloss Waldthausen in Budenheim, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungsort einer Leadership-Konferenz

Am 13. und 14. Oktober 2026 hatte ich zwei Auftritte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Der eine fand auf einem Schloss in Rheinland-Pfalz statt, der andere auf einem Schiff in den Niederlanden. Beide Tage haben mir wieder gezeigt, was ich an meiner Arbeit liebe: Menschen kommen für einen Moment aus dem Konferenzmodus heraus, staunen und lachen gemeinsam.

Wie war mein Auftritt auf Schloss Waldthausen in Budenheim?

Auf Schloss Waldthausen in Budenheim bei Mainz habe ich am Dienstag, 13. Oktober, im Walking Act eine Leadership-Konferenz eines international tätigen Unternehmens begleitet. Ich ging ohne Bühne von Gruppe zu Gruppe und habe die Gäste mit Mentalismus in kleinen Runden überrascht.

Das Schloss bot dafür einen schönen Rahmen. Zwischen Reden, Gesprächen und Networking blieb Raum für kurze, persönliche Momente. Genau dafür ist ein Walking Act gemacht: Er wartet nicht darauf, dass die Gäste zu ihm kommen, sondern er kommt zu ihnen. Die Leute müssen dafür weder ihren Platz verlassen noch ihr Gespräch beenden.

Die Gäste waren wie immer sehr neugierig und dankbar für diese Abwechslung. Immer wieder kam die Frage, wie das alles möglich ist.

Wie funktioniert ein Walking Act auf Englisch?

Ein Walking Act funktioniert auf Englisch genauso gut wie auf Deutsch. Auf Schloss Waldthausen lief der Auftritt hauptsächlich auf Englisch, weil die Gäste aus verschiedenen Ländern kamen.

Mentalismus ist dafür gut geeignet, weil er auf Beobachtung, Aufmerksamkeit und Überraschung beruht. Diese Dinge sind sprachübergreifend verständlich. Wer ein Konferenzprogramm mit internationalem Publikum plant, findet in meinem Beitrag Unterhaltung für internationale Gäste weitere Einblicke.

Warum reagieren die meisten Menschen aus aller Welt gleich?

Menschen reagieren auf Mentalismus erstaunlich ähnlich, unabhängig von ihrer Herkunft. Das habe ich an diesem Tag wieder erlebt. Bei Kolleginnen und Kollegen aus Asien, Nordeuropa, Südeuropa oder Amerika waren die Reaktionen gleich dankbar und neugierig. Klar, die Reaktion ist bei dem einen ausgeprägter als bei dem anderen, aber alle sind fasziniert und es wird viel gelacht.

Besonders schön ist ein Moment, der sich fast immer wiederholt. Die Mitarbeiter sehen bei ihren Kollegen, woran diese sich bei kleinen Mind Games verraten, und lachen, staunen und rätseln darüber gemeinsam. Das verbindet. Man erlebt die Kollegen plötzlich von einer anderen Seite, und das ist auf einer Konferenz mehr wert als jede Eisbrecher-Übung.

Mit Gedankenlesen im übernatürlichen Sinn hat das nichts zu tun. Mentalismus ist eine Kunstform, die mit Psychologie, Beobachtung und Show arbeitet. Wie das im Detail gedacht ist, erkläre ich in Woher weiß der Mentalist das?.

Was passierte bei meinem Walking Act auf einem Schiff auf der Maas?

Auf einem Schiff wird der Walking Act zur Entdeckungsreise über das Deck. Am Mittwoch, 14. Oktober, war ich für die Firmenkonferenz des Commercial-Teams einer bekannten deutschen Hautpflegemarke in Venlo. Dafür ging es über die Grenze in die Niederlande, und die Veranstaltung fand auf einem Schiff auf der Maas statt.

Die Stimmung an Bord war schnell gelöst. Die Mitarbeiter sind mir teilweise gefolgt, haben mich immer wieder an andere Tische geholt und neue Kollegen mitgebracht. So entstand ein Selbstläufer: Wer etwas erlebt hatte, wollte, dass die anderen es auch erleben.

Genau dieses Weitererzählen ist für mich der beste Gradmesser. Wenn Gäste von sich aus Menschen an den Tisch holen, hat der Act sein Ziel erreicht. Er trägt die Stimmung dann selbst weiter, und ich muss nicht jeden Tisch einzeln aktivieren. Dieser Effekt tritt auch bei Auftritten auf, die nicht auf dem Wasser stattfinden. Das Schiff und die schöne Kulisse hat ihn an diesem Tag aber besonders gut sichtbar gemacht.

Warum eignet sich ein Walking Act für Konferenzen?

Ein Walking Act eignet sich für Konferenzen, weil er den Ablauf nicht unterbricht und trotzdem für gemeinsame Erlebnisse sorgt. Auf Konferenzen sitzen oft Menschen zusammen, die sich nur flüchtig kennen. Ein kurzer, überraschender Moment am Tisch bricht das Eis, ohne jemanden zu überfordern.

Dabei gilt bei mir immer: Niemand wird bloßgestellt. Die Person, die ich einbeziehe, ist der Star des Moments. Wer erkennbar nicht mitmachen möchte, wird ohne Diskussion nicht einbezogen, und ich wähle jemand anderen.

Ein Walking Act lässt sich außerdem gut mit anderen Programmpunkten kombinieren. Wie ein Abendprogramm für Tagungen und Kongresse sinnvoll aufgebaut ist, habe ich in Abendprogramm für Tagung und Kongress beschrieben. Und warum Erlebnisse oft mehr im Gedächtnis bleiben als reine Programmpunkte, lesen Sie in Erlebnisse statt Programmpunkte.

Was bedeutet das für Ihre nächste Veranstaltung?

Für Ihre nächste Veranstaltung bedeuten diese zwei Tage vor allem eins: Ein Mentalist funktioniert unabhängig von Ort, Sprache und Branche. Ob Schloss oder Schiff, Leadership-Konferenz oder Commercial-Team, die Mechanik bleibt gleich. Menschen lieben es, überrascht zu werden und das Erlebte mit anderen zu teilen.

Wenn Sie ein Event planen, ist Mentalist für Firmenevents der beste Einstieg. Dort sehen Sie auch, wie ich Ton und Inhalt an die Kultur Ihres Unternehmens anpasse.

Ich freue mich schon auf die nächsten Begegnungen.

Über den Autor

Ich bin Florian Dolar, Mentalist für Bühnenshows, Walking Acts und Hypnose-Shows bei Firmen- und Privatevents deutschlandweit. Meine Leidenschaft für die Mentalmagie habe ich zu meinem Beruf gemacht, weil ich es liebe, Menschen zu begeistern und Erwachsene für einen Moment wieder zum Staunen zu bringen. Ich trete auf Deutsch und Englisch auf.